Roland Heuer

Violinist und Musikverleger


Roland Heuer wurde 1954 in Augsburg als Sohn des deutsch-estnischen Konzertpianisten und Komponisten Gregor Heuer und dessen Ehefrau, der Hausfrau und Sängerin Centa Heuer, geboren

Bereits im Vorschulalter Beginn der musikalischen Ausbildung des Gehörs sowie Klavierunterricht beim Vater. Ab dem 6. Lebensjahr privater Violinunterricht bei den Konzertmeistern Siegfried Schneider und Friedrich Schirbel

1968 erhielt Roland Heuer während seiner kurzen Gymnasialzeit wertvolle Unterstützung und entscheidende Impulse für seinen weiteren künstlerischen Lebensweg durch Pater Anselm, Musiklehrer am humanistischen Gymnasium St. Stephan in Augsburg

1968 mehrere Konzerte als Solist im Rahmen der Schule, u.a. ein Klavier-Violin-Abend zusammen mit dem Pianisten Gottfried Hefele

Roland Heuer
Roland Heuer

Studium

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1969-1972

Violin-Studium am Leopold-Mozart-Konservatorium Augsburg (heute Hochschule für Musik) bei Rudolf Koeckert sen. (Koeckert-Quartett)

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1972-1975

Musikstudium an der Staatliche Hochschule für Musik Köln, bei Prof. Berta Vollmer und Prof. Max Rostal


Preise

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1968

„Jugend musiziert“ Augsburg, 1. Preis und Auszeichnung mit einer gestifteten Meistergeige

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1971

Preisträger beim Förderwettbewerb der Augsburger Allgemeinen Zeitung

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1972

Kammermusikförderpreis der Augsburger Allgemeinen Zeitung


Berufserfahrung

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1969/70

Violin-Solist in der Operette „Gräfin Mariza“ am Augsburger Stadttheater (Städtische Bühnen Augsburg)

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1970

Im Alter von 15 Jahren Zeitvertrag als Konzertmeister beim Kurorchester Lindau mit solistischen Verpflichtungen

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1971/1972

Aushilfsvertrag 1. Violine bei den Städtischen Bühnen Augsburg

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1972

Teilnahme am Weltkongress der „jeunesses musicales“ und Mitglied des Weltorchesters (als einziger deutscher Geiger)

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1972-1975

gelegentliche Aushilfstätigkeit im Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks

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1974/75

zahlreiche Tourneen als freies Mitglied des Kölner Kammerorchesters unter Helmut Müller-Brühl, Konzerte u.a. mit Pierre Fournier und Wolfgang Schneiderhan

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1977-1980

Mitglied des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn mit solistischen Verpflichtungen (Sondervertrag), Konzerte u.a. mit Mistislaw Rostropowitsch und Anne-Sophie Mutter

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1980-2019

Mitglied des Staatsorchesters Stuttgart (28 Jahre als stellv. Stimmführer, danach 11 Jahre im Tutti)

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1981-ca. 1995

Mitglied des Bachcollegium Stuttgart unter Helmuth Rilling

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1981-ca. 2000

gelegentliche Aushilfstätigkeit im Radio-Sinfonie-Orchester Stuttgart (SWR) u.a. unter Sergiu Celibidache

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Sommer 1981

Konzertmeister im Orchester der Oper Palermo

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1982-1987

Mitglied (Stimmführer und stellv. Stimmführer) des Festspielorchesters Bayreuth, Zusammenarbeit u.a. mit Sir Georg Solti, Daniel Barenboim, James Levine

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1981-1993

Konzertmeister des Sindelfinger Kammerorchesters und der Nürtinger Kammersymphonie


Lehrtätigkeit

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1975/76

Lehrauftrag für Violine an der Universität Augsburg (Pädagogische Hochschule)

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1989-2001

Lehrauftrag für Violine und Orchesterstudien an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen

Kammermusik

R. Heuer
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Intensive Kammermusiktätigkeit bereits in früher Jugend (Quartett-Studium bei Rudolf Koeckert)

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1987-2009

Gründung und Durchführung der Konzertreihe „Musik im Gespräch, Asperg“ später „Asperg Klassisch“ – In 111 Konzerten wurden hier Kammermusikwerke mit Werkeinführungen und Hörbeispielen aufgeführt, sowie zeitgenössische Komponisten vorgestellt

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2004-2020

Private Konzertreihe „Musik im Gespräch“ für geladene Gäste im Chemischen Institut Dr. Flad Stuttgart

Verlag

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2005

Gründung des Musikverlags IKURO Edition, zunächst um einige Werke meines Vaters Gregor Heuer neu zu editieren. Bis heute (2023) sind ca. 200 Werke verschiedener Komponisten erschienen und verlegt

CD

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Mehrere CD- und Rundfunkaufnahmen

Noten Verlag Ikuro Edition

Sonstiges

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1980

Aufnahme in den Magischen Zirkel von Deutschland (MZvD) – Zahlreiche Auftritte als Zauberkünstler zwischen 1979 und 1881. Danach beruflich bedingte Pause.

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Seit 2015

wieder intensive Beschäftigung mit der Zauberkunst. Siehe www.rolandheuer.com